Ratgeber · Schufa
Negative Schufa-Einträge: was sie bedeuten und wie lange sie bleiben
Ein negativer Schufa-Eintrag zeigt, dass eine Zahlung nicht vertragsgemäß gelaufen ist, etwa eine trotz Mahnungen offene Forderung. Viele Banken vergeben dann keinen Kredit oder verlangen mehr Zins. Erledigte Einträge werden nach festen Fristen gelöscht, falsche müssen berichtigt werden. Bei uns spielt die Schufa keine Rolle, weil wir sie nicht abfragen.
Redaktion KRED.IQs · Stand:
20.000 € zum festen Sollzins von 3,80 %
eff. Jahreszins 3,87 % · für jede Bonität gleich
Repräsentatives Beispiel gem. § 17 PAngV: 10.000,00 € Nettodarlehensbetrag, 36 Monate, gebundener Sollzins 3,80 % p. a., effektiver Jahreszins 3,87 %, monatliche Rate 294,35 €, Gesamtbetrag 10.596,60 €.
Kurz gesagt
- Negativ sind Zahlungsstörungen, nicht normale Kredite oder Konten
- Erledigte Einträge werden nach festen Fristen gelöscht
- Ihre gespeicherten Daten können Sie unentgeltlich einsehen
- Falsche Einträge müssen berichtigt werden
Was gilt als negativer Eintrag?
Die Schufa speichert vor allem neutrale und positive Daten: Girokonten, laufende Kredite, Mobilfunkverträge. Negativ sind dagegen sogenannte Zahlungsstörungen – eine Forderung, die nach mindestens zwei Mahnungen unbestritten offen blieb, ein Kredit, der wegen Zahlungsverzugs gekündigt wurde, oder Einträge aus öffentlichen Schuldnerverzeichnissen wie eine Vermögensauskunft oder eine Privatinsolvenz.
Wie lange bleibt ein negativer Eintrag gespeichert?
Für die Löschung gelten feste Fristen der Auskunfteien. Eine erledigte Forderung wird in vielen Fällen drei Jahre nach ihrer Erledigung gelöscht, unter bestimmten Bedingungen auch früher. Einträge aus öffentlichen Verzeichnissen folgen eigenen Fristen.
Entscheidend ist deshalb: offene Forderungen begleichen und die Erledigung an die Schufa melden lassen. Dann wird der Eintrag als erledigt gekennzeichnet, und die Löschfrist läuft.
Wie sehen Sie, was über Sie gespeichert ist?
Nach Art. 15 DSGVO können Sie eine unentgeltliche Kopie der über Sie gespeicherten Daten verlangen, bei der Schufa Datenkopie genannt. Prüfen Sie darin jeden Eintrag: Stimmen Beträge, Daten und Gläubiger?
Was tun bei einem falschen Eintrag?
Ein falscher Eintrag muss berichtigt oder gelöscht werden (Art. 16 und Art. 17 DSGVO). Wenden Sie sich mit Belegen an die Schufa und an das Unternehmen, das den Eintrag gemeldet hat. Hilft das nicht, können Sie sich an die zuständige Datenschutzaufsicht oder eine Verbraucherzentrale wenden.
Was bedeutet ein negativer Eintrag für eine Kreditanfrage bei uns?
Er spielt keine Rolle. Wir stellen weder bei der Kreditanfrage noch beim Vertrag eine Anfrage bei der Schufa oder einer anderen Auskunftei und übermitteln auch nach Vertragsabschluss keine Daten dorthin. Negative Einträge, Ihr Score und Ihre Kredithistorie zählen deshalb nicht, und der Zins ist für alle gleich.
Beispielrechnung
- Nettodarlehensbetrag
- 10.000,00 €
- Laufzeit
- 36 Monate
- Gebundener Sollzins
- 3,80 % p. a.
- Effektiver Jahreszins
- 3,87 %
- Monatliche Rate
- 294,35 €
- Gesamtbetrag
- 10.596,60 €
Repräsentatives Beispiel gem. § 17 PAngV: 10.000,00 € Nettodarlehensbetrag, 36 Monate, gebundener Sollzins 3,80 % p. a., effektiver Jahreszins 3,87 %, monatliche Rate 294,35 €, Gesamtbetrag 10.596,60 €. Der Zins ist für jede Anfrage derselbe; Laufzeit und Rate stimmen wir im persönlichen Angebot mit Ihnen ab.
Häufige Fragen
Häufige Fragen zum Thema Negative Schufa-Einträge
Wird ein negativer Eintrag automatisch gelöscht?
Ja, nach Ablauf der jeweiligen Frist löscht die Schufa ihn von selbst. Einen Antrag müssen Sie dafür nicht stellen.
Kann ich bei Ihnen trotz negativer Einträge anfragen?
Ja. Negative Einträge spielen bei uns keine Rolle, weil wir die Schufa nicht abfragen. Es gelten dieselben Voraussetzungen wie für jede andere Anfrage: Sie sind volljährig, wohnen in Deutschland, haben ein deutsches Girokonto und beziehen regelmäßig Einkommen.
Verschlechtert eine Kreditanfrage meinen Score?
Bei uns nicht: Wir stellen keine Anfrage bei der Schufa, deshalb taucht Ihre Kreditanfrage dort auch nicht auf.
Kostet die Datenkopie bei der Schufa etwas?
Nein. Die Kopie nach Art. 15 DSGVO ist unentgeltlich.
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